Welches
rezeptfreie
Arzneimittel
ist geeignet?

Wenn Lina zu viel in der Sonne war, hustet, eine Erkältung oder Fieber hat, geht ihre Mutter Melanie zuerst in die Apotheke. Denn kleinere Erkrankungen lassen sich mit der dortigen Beratung einfach lösen – besonders am Wochenende oder in der Nacht.

In ihrer Stammapotheke kennt Melanie die Apothekerinnen und Apotheker und fühlt sich mit ihren Fragen gut aufgehoben. Gerade wenn es um die Anwendung von rezeptfreien Arzneimitteln geht, legt sie großen Wert auf ein ausführliches Gespräch. Denn auch rezeptfreie Medikamente können Neben- und Wechselwirkungen haben – und bei Kindern ist die genaue Dosierung besonders wichtig. Weil sie dabei keine Fehler machen möchte, geht sie auf Nummer sicher und berät sich immer mit ihrer Apothekerin oder ihrem Apotheker.

Welches rezeptfreie Arzneimittel ist geeignet?

Melanie weiß, dass auch rezeptfreie Medikamente Neben- und Wechselwirkungen haben. Deshalb geht sie bei ihrer kleinen Tochter Lina lieber auf Nummer sicher und lässt sich von Apothekerinnen und Apothekern beraten.

86 %

lesen den Beipackzettel gar nicht oder nur ungenau

Vielen Menschen ist allerdings nicht bewusst, dass auch rezeptfreie Arzneimittel gewisse Risiken bergen können. Das zeigt eine Studie des Österreichischen Apothekerverbands: 45 Prozent der Befragten geben darin an, sich noch nie Gedanken über Neben- und Wechselwirkungen gemacht zu haben.

Daher ist gerade bei der Anwendung von rezeptfreien Medikamenten – der sogenannten Selbstmedikation – die Beratung durch Apothekerinnen und Apotheker so wichtig. Denn sie wissen …

  • welches Arzneimittel bei welcher Erkrankung am besten geeignet ist.
  • welches Arzneimittel zu welcher Person am besten passt (u. a. Kleinkinder, Schwangere, chronisch Erkrankte).
  • welche möglichen Wechsel- oder Nebenwirkungen ein Präparat haben kann.
  • ab wann eine Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt zwingend notwendig ist.

Fällt die Beratung durch Apothekerinnen und Apotheker weg, drohen massive Gesundheitsrisiken. Das zeigen zahlreiche internationale Beispiele wie diese:

21 %

sind über Neben- und Wechselwirkungen von rezeptfreien Arzneimitteln gut informiert

  • Nordirland: 40 Prozent der Besuche in Spitalsambulanzen werden auf Überdosierungen rezeptfreier Medikamente zurückgeführt.
  • USA: Jährlich werden rund 16.500 Todesfälle mit der falschen Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) in Verbindung gebracht.

Glücklicherweise wissen die Menschen, dass die eingehende Beratung zu Arzneimitteln durch Apothekerinnen und Apotheker entscheidend ist: Neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern halten sie für „sehr wichtig“ bzw. „unerlässlich“, wenn es um den Einsatz von Medikamenten geht.

Gehen Sie auf Nummer sicher, wenn Sie ein Medikament brauchen und fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.